Pressestimmen 2005 Brahms

zum Konzert am 23. Oktober 2005 in Pöcking:

"... Die Chorgemeinschaft St. Pius Pöcking, der Evangelische Chor Feldafing-Pöcking, der ars musica chor Ottobrunn und nicht zuletzt das DaimlerChrysler-Orchester München unter der Gesamtleitung von Norbert Groh ließen diesen bedeutendsten Aspekt des Brahms-Requiems in der Pöckinger Pfarrkirche St. Pius schon im ersten Satz gleichsam erstrahlen: Nach der einleitenden Orgelsonate ... hob das Requiem sanft und friedvoll an. ...das DaimlerChrysler-Orchester fand im Laufe der Aufführung zu höchster Präzision und hintergründiger Deutung. Und auch der Chor - oder vielmehr: die Chöre - warteten mit einer staunenswerten Leistung auf. Ein Kompliment vor allem an die Herren, die, obwohl in der Unterzahl, stets ein solides Fundament bildeten. ..."
Süddeutsche Zeitung vom 25. Oktober 2005

"... Für das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms hatten sich am Sonntag nicht nur die beiden Chöre Feldafings und Pöckings (Anm. d. Red.: und Ottobrunns) vereinigt, hinzugekommen war auch das DaimlerChrysler-Orchester München. Sie alle überspannte ein weißes Schallsegel. Durch den tontechnischen Kniff näherte sich die gute Akustik von St. Pius endgültig einem Konzertsaal.
... Die gleichzeitige Beherrschung der Dynamik von Werk und Schallsegel schuf endlich das Forte "Denn alles Fleisch, es ist wie Gras", das sich zu donnernder Opernlautstärke verdichtete. Als habe der Chor nun seine eigene Stärke erst erfahren, wandelten sich die Chöre nun zum entschlossen zupackenden Stimmkörper.
... Wunderbar abgestimmt gelang der sechste Gesang. Tappende Stakkati in den Stimmen illustrierten die flüchtigen Wege, die fahle Färbung der Altstimmen das Verlorensein. Nach dem gewitternden Forte zur Textstelle der "letzten Posaune" schwenkte der Chor zu triumphierendem Gestus: "Tod, wo ist dein Stachel?" Das Schillern der Stimmen zwischen dissonanter Herausforderung und siegreichem Gloria war begeisternd. Mit langem Verharren und ebenso langem Applaus dankten die rund 240 Zuhörer der ungewöhnlich kräftigen Interpretation unter der Leitung von Norbert Groh. ..."
Starnberger Merkur vom 25. Oktober 2005

zum Konzert am 28. Oktober 2005 in Bad Reichenhall:

"Gleich mit zwei monumentalen Werken von Johannes Brahms, dem 2. Klavierkonzert B-Dur op. 83 und dem Deutschen Requiem op. 45, endete unter der suggestiven musikalischen Leitung des Chefdirigenten Thomas Mandl die Saison der Philharmonischen Abende 2005.
... Mit der Reichenhaller Philharmonie unter sehr exakter Durchführung von Thomas Mandl sangen der ars musica chor Ottobrunn, die Chorgemeinschaft St. Pius Pöcking (Chorleiter Norbert Groh) und zwei Solisten. ... Man ist tief beeindruckt von dem großartigen Werk, von dem schönen Gesang und von dem wunderschönen Spiel der Philharmoniker. Dass die Chor-Solisten-Orchester-Interpretationen so großartig ausfielen, ist der enormen musikalischen Leitung von Thomas Mandl zu verdanken. Der anfängliche zaghafte Beifall steigerte sich in Jubel."
Reichenhaller Tagblatt vom 02. November 2005

zum Konzert am 1. November 2005 in Ottobrunn:

"... Der Chor und das Philharmonische Orchester Bad Reichenhall boten unter der Leitung von Norbert Groh eine beeindruckende Gesamtleistung. ... Für Groh und alle Mitwirkenden gab es langen Beifall."
Süddeutsche Zeitung vom 03. November 2005